Rezept: Topfentorte mit Zwetschgen

Im Garten meiner Eltern steht ein Zwetschgenbaum, auf den ist Verlass. Seit Jahren trägt er jedes Jahr herrliche Früchte und zwingt uns jeden Herbst dazu…

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Im Garten meiner Eltern steht ein Zwetschgenbaum, auf den ist Verlass. Seit Jahren trägt er jedes Jahr herrliche Früchte und zwingt uns jeden Herbst dazu erneut Rezeptbücher zu wälzen. So Dauerbrenner wie Marmelade, Schnaps und Blechkuchen gibt es daher alle Jahre wieder. Ein neues Rezept mit Potenzial zum Dauerbrenner kam am Wochenende dazu: Topfentorte mit Zwetschgen. Kuchen genauso wie ich ihn am liebsten mag: saftig, leicht, mit viel Frucht. Ich rate euch: Macht es wie ich ungeduldiger Kuchensuchti und esst ihn noch lauwarm, frisch aus dem Ofen. Wirklich zum Niederknien lecker.

Topfentorte-mit-Zwetschgen
Topfentorte-mit-Zwetschgen
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Rezept für eine Torte in einer 26 cm Durchmesser Springform:

5 Eier
600 g Zwetschgen
200 g Zucker
200 g Butter
500 g Magerquark
2,5 Packungen Vanille-Puddingpulver
1 TL Backpulver
1 EL Puderzucker

1. Zunächst trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß steif. Rührt 50 g des Zuckers langsam dabei ein.

2. Nun vermengt ihr die Butter mit den übrig gebliebenen 150 g Zucker zu einer cremigen Masse und gebt das Eigelb und den Quark unter.

3. Rührt jetzt auch das Vanille-Puddingpulver und das Backpulver ein.

4. Den Eischnee hebt ihr jetzt ganz vorsichtig unter den restlichen Teig. Bloß nicht rühren, sonst verliert der Teig seine “Fluffigkeit”.

5. Fettet jetzt die Springform gut ein und gebt die Hälfte des Teiges hinein.

6. Legt die halbierten und entkernten Zwetschgen jetzt einfach auf den Teig und gebt den Rest der Quarkmasse drüber.

7. Bei 175 Grad Umluft sollte der Kuchen jetzt ca. 50 Minuten backen.

8. Oben drauf kommt der Puderzucker und weil Zwetschgen einfach so lecker sind, kommt oben drauf als Deko und extra Nascherei noch ein Häufchen.

Topfentorte-mit-Zwetschgen
Topfentorte-mit-Zwetschgen
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Nach über einem Jahr bloggen kann ich sagen: Die besten Rezepte sind oft die, die man gar nicht für den Blog eingeplant hat. Man gibt sich also keine Mühe mit der Optik, entwirft kein Deko- und Settingkonzept, läd auch nicht den Kameraakku. Wenn der Kuchen dann aus dem Ofen kommt und heimlich ein paar Zentimeter einsinkt, quittiert man das mit einem gleichgültigen Schulterzucken: “soll ja nur gut schmecken”. So ein Kuchenfall war das hier auch. Er hat aber dann doch so viel versprechend geduftet, dass ich nicht widerstehen konnte, ihn doch fix zu fotografieren. Denn man weiß ja nie… beim ersten Probieren war dann klar, dass das die richtige Entscheidung war. Nachmachen lege ich euch also ans Herz!

Ich mache mich jetzt fix ans Aufräumen. Morgen erwarte ich besondere Gäste. Was es damit auf sich hat, wer mich besucht und vor allem wieso, das darf ich euch hoffentlich ganz bald erzählen. Bis dahin, eine schöne Woche euch allen!

7 comments

  1. Der sieht gut aus :)
    Meine ganze Familie ist eher der experimentier-Typ wen's um Kuchen geht, aber so klassische Rezepte sind dann doch immer wieder gut :) ♥
    xoxo Liz aka Marzipan

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